--config=PFAD
Lädt die Konfiguration aus der angegebenen Konfigurationsdatei. Im Allgemeinen sind in der Konfigurationsdatei angegebene Einstellungen gegenüber den Einstellungen als Optionen nachrangig. In den Fällen, in denen die Befehlszeilenoption die Einstellung aus der Konfigurationsdatei nicht vollständig außer Kraft setzt, ist dies in der Beschreibung der entsprechenden Optionen explizit erwähnt.
Hinzugefügt in Version 254.
--measure, --no-measure
Aktiviert oder deaktiviert einen Aufruf von
systemd-measure(1), um vorberechnete PCR-Werte auszugeben. Standardmäßig falsch.
Hinzugefügt in Version 253.
--section=NAME:TEXT|@PFAD, --section=NAME:text|binary[@PFAD]
For all verbs except
inspect, the first syntax is used. Specify an arbitrary additional section "
NAME". The argument may be a literal string, or "@" followed by a path name. This option may be specified more than once. Any sections specified in this fashion will be inserted (in order) before the ".linux" section which is always last.
For the inspect verb, the second syntax is used. The section NAME will be inspected (if found). If the second argument is "text", the contents will be printed. If the third argument is given, the contents will be saved to file PATH.
Note that the name is used as-is, and if the section name should start with a dot, it must be included in NAME.
Hinzugefügt in Version 253.
--tools=VERZ
Gibt eines oder mehrere Verzeichnisse mit Hilfswerkzeugen an.
ukify wird zuerst in diesen Verzeichnissen nach Hilfswerkzeugen schauen und, falls sie dort nicht gefunden werden, sie auf die übliche Weise aus
$PATH laden.
Hinzugefügt in Version 253.
--output=DATEINAME
Der Ausgabedateiname. Falls nicht angegeben, wird der Name des Arguments
LINUX mit der Endung ».unsigned.efi« oder ».signed.efi« verwandt, abhängig davon, ob die Signatur für SecureBoot durchgeführt wurde.
Hinzugefügt in Version 253.
--summary
Gibt eine Zusammenfassung der geladenen Konfiguration aus und beendet das Programm. Dies ist nützlich, um zu überprüfen, wie die Optionen aus der Konfigurationsdatei und der Befehlszeile kombiniert werden.
Hinzugefügt in Version 254.
--all
Print all sections (with
inspect verb).
Hinzugefügt in Version 255.
--json
Generate JSON output (with
inspect verb).
Hinzugefügt in Version 255.
-h, --help
Zeigt einen kurzen Hilfetext an und beendet das Programm.
--version
Zeigt eine kurze Versionszeichenkette an und beendet das Programm.
Linux=LINUX, --linux=LINUX
Ein Pfad zu dem Kernelprogramm.
Hinzugefügt in Version 254.
Initrd=INITRD…, --initrd=LINUX
Null oder mehr Initrd-Pfade. In der Konfigurationsdatei werden Einträge durch Leerraum getrennt. Die Initrds werden in der Reihenfolge der Angabe kombiniert, wobei die in der Konfigurationsdatei angegebenen Initrds zuerst kommen.
Hinzugefügt in Version 254.
Cmdline=TEXT|@PFAD, --cmdline=TEXT|@PFAD
Die Kernelbefehlszeile (der Abschnitt ».cmdline«). Das Argument kann eine wörtliche Zeichenkette sein oder »@«, gefolgt von einem Pfadnamen. Falls dies nicht angegeben ist, wird keine Befehlszeile eingebettet.
Hinzugefügt in Version 253.
OSRelease=TEXT|@PFAD, --os-release=TEXT|@PFAD
Die Betriebssystem-Veröffentlichungsbeschreibung (der Abschnitt ».osrel«). Das Argument kann eine wörtliche Zeichenkette oder »@«, gefolgt von einem Pfadnamen, sein. Falls dies nicht angegeben ist, wird die Datei
os-release(5) vom Rechnersystem genommen.
Hinzugefügt in Version 253.
DeviceTree=PFAD, --devicetree=PFAD
Die Devicetree-Beschreibung (der Abschnitt ».dtb«). Das Argument ist ein Pfad zu einer kompilierten binären DeviceTree-Datei. Falls dies nicht angegeben ist, wird der Abschnitt nicht vorhanden sein.
Hinzugefügt in Version 253.
Splash=PFAD, --splash=PFAD
Ein Bild, das während des Systemstarts angezeigt werden soll (der Abschnitt ».splash«). Das Argument ist ein Pfad zu einer BMP-Datei. Falls dies nicht angegeben ist, wird der Abschnitt nicht vorhanden sein.
Hinzugefügt in Version 253.
PCRPKey=PFAD, --pcrpkey=PFAD
Ein Pfad zu einem öffentlichen Schlüssel, der im Abschnitt ».pcrpkey« eingebettet werden soll. Falls nicht angegeben und genau ein Argument
PCRPublicKey=/
--pcr-public-key= vorhanden ist, wird dieser Schlüssel verwandt. Andernfalls wird dieser Abschnitt nicht vorhanden sein.
Hinzugefügt in Version 253.
Uname=VERSION, --uname=VERSION
Gibt die Kernelversion an (wie in
uname -r, den Abschnitt ».uname«). Falls nicht angegeben, wird versucht, die Versionszeichenkette aus dem Kernelabbild auszulesen. Es wird empfohlen, sie explizit zu übergeben, wenn sie bekannt ist, da das Auslesen auf Heuristiken basiert und nicht sehr zuverlässig ist. Falls nicht angegeben und das Auslesen fehlschlägt, wird der Abschnitt nicht vorhanden sein.
Hinzugefügt in Version 253.
PCRBanks=PFAD, --pcr-banks=PFAD
Eine Kommata- oder Leerraum-getrennte Liste von PCR-Bänken, für die eine Richtlinie signiert werden soll. Falls nicht vorhanden, werden alle bekannten Bänke verwandt (»sha1«, »sha256«, »sha384«, »sha512«). Dies wird fehlschlagen, wenn das vom System nicht unterstützt wird.
Hinzugefügt in Version 253.
SecureBootSigningTool=SIGNIERER, --signtool=SIGNIERER
Ob »sbsign« oder »pesign« verwandt werden soll. Abhängig von dieser Wahl werden verschiedene Parameter benötigt, um ein Abbild zu signieren. Standardmäßig »sbsign«.
Hinzugefügt in Version 254.
SecureBootPrivateKey=SB_SCHLÜSSEL, --secureboot-private-key=SB_SCHLÜSSEL
Ein Pfad zu einem privaten Schlüssel, der zum Signieren des resultierenden Programms verwandt wird. Falls die Option
SigningEngine=/
--signing-engine= verwandt wird, kann dies auch eine Engine-spezifische Festsetzung sein. Diese Option wird von
SecureBootSigningTool=sbsign/
--signtool=sbsign benötigt.
Hinzugefügt in Version 253.
SecureBootCertificate=SB_ZERT, --secureboot-certificate=SB_ZERT
Ein Pfad zu einem Zertifikat, das zum Signieren des resultierenden Programms verwandt wird. Falls die Option
SigningEngine=/
--signing-engine= verwandt wird, kann dies auch eine Engine-spezifische Festsetzung sein. Diese Option wird von
SecureBootSigningTool=sbsign/
--signtool=sbsign benötigt.
Hinzugefügt in Version 253.
SecureBootCertificateDir=SB_PFAD, --secureboot-certificate-dir=SB_PFAD
Ein Pfad zu einem NSS-Zertifikatsdatenbankverzeichnis, das zum Signieren des resultierenden Programms verwandt wird. Wird wirksam, wenn
SecureBootSigningTool=pesign/
--signtool=pesign verwandt wird. Standardmäßig /etc/pki/pesign.
Hinzugefügt in Version 254.
SecureBootCertificateName=SB_ZERTNAME, --secureboot-certificate-name=SB_ZERTNAME
Der Name des NSS-Zertifikatsdatenbankeintrags, der zur Signierung des entstehenden Programms verwandt werden soll. Diese Option wird von
SecureBootSigningTool=pesign/
--signtool=pesign verlangt.
Hinzugefügt in Version 254.
SecureBootCertificateValidity=TAGE, --secureboot-certificate-validity=TAGE
Gültigkeitsdauer (in Tagen) für ein durch
genkey erstelltes Zertifikat. Standardmäßig 3650, d.h. 10 Jahre.
Hinzugefügt in Version 254.
SigningEngine=ENGINE, --signing-engine=ENGINE
Eine »Engine« zum Signieren des resultierenden Programms. Diese Option wird derzeit unverändert an die Option
--engine= von
sbsign(1) weitergegeben.
Hinzugefügt in Version 253.
SignKernel=LOGISCH, --sign-kernel, --no-sign-kernel
Setzt die Erkennung, ob das Linux-Programm selbst vor dem Einbetten in das kombinierte Abbild signiert werden soll, außer Kraft. Falls nicht angegeben, wird es signiert, falls ein SecureBoot-Signaturschlüssel über die Option
SecureBootPrivateKey=/
--secureboot-private-key= bereitgestellt wird und das Programm noch nicht signiert wurde. Falls
--sign-kernel wahr ist und das Programm bereits signiert wurde, wird die Signatur trotzdem angehängt.
Hinzugefügt in Version 253.
SBAT=TEXT|@PFAD, --sbat=TEXT|@PFAD
Dem UKI oder der Ergänzung zugeordnete SBAT-Metadaten. SBAT-Richtlinien sind zum Widerruf von Gruppen von UKIs oder Ergänzungen mit einer einzelnen, statischen Richtlinienaktualisierung nützlich, die keinen Platz in DBX/MOKX belegt. Falls nicht händisch angegeben, wird ein Standardmetadateneintrag bestehend aus »uki,1,UKI,uki,1,https://www.freedesktop.org/software/systemd/man/systemd-stub.html« verwandt, um sicherzustellen, dass es immer möglich ist, UKIs und Ergänzungen zu widerrufen. Für weitere Informationen über SBAT siehe die
Shim-Dokumentation[2].
Hinzugefügt in Version 254.